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Dankbar sein

Danke!

Wann hast du dieses Wort das letzte Mal benutzt? Nicht so lange her – stimmts? Doch wann hast du das letzte Mal wirkliche und tiefe Dankbarkeit empfunden. Dankbarkeit für etwas Wertvolles, das dir geschenkt worden ist – oder für eine wertvolle Person in deinem Leben.

Da gibt es ja  Menschen, die Tag für Tag jammern, wie schlecht die Welt doch sei, oder ihre Kollegen, dass sie immer Pech hätten, keine Chance oder kein Geld, kein Eigenheim oder keine Freunde. Und je mehr sie davon sprechen, je öfter sie gerade daran denken, desto mehr von diesen nicht so angenehmen, scheinbaren Tatsachen sehen sie in ihrem Leben. Desto mehr fühlen sie sich noch nicht so gut, wie sie es gerne täten — oder könnten.

Wenn du daran denkst, wie du ein Kind warst, kannst du dich vielleicht daran erinnern, dass du mit deiner Mutter oder deinem Vater ein Nachtgebet gesprochen hast. Vielleicht hast du auch, kurz bevor du eingeschlafen bist, ganz fest an etwas gedacht, das du dir wünschst. Und vielleicht machst du es ja auch heute noch so. Du bittest innerlich ganz intensiv um etwas. — Wen auch immer du damit ansprichst. Das fühlt sich doch ganz normal an!

Angenommen, du wärst derjenige, der für die Erfüllung dieser (deiner) Wünsche zuständig wäre. Diese Zuständigkeit wäre für dich völlig selbstverständlich und du würdest alles tun um sie zu erfüllen, diese Wünsche. Und du würdest eine Menge von ihnen erfüllen. Sicherlich gelänge es dir — nicht jetzt sofort — alles zu schaffen, aber manchmal früher, manchmal auch später, manchmal leichter oder noch etwas weniger deutlich erkennbar, alles auf deiner to do liste erfüllt sich.

Was würde dich um so mehr ermutigen und motivieren weiter zu machen, dich noch mehr ins Zeug zu legen, noch intensiver daran zu arbeiten, gute Gefühle zu erzeugen? Was bräuchtest du sozusagen als Feedback, damit du erkennen kannst, dass der Beschenkte auch bemerkt, dass du dein Geschenk bei ihm abgeliefert hast? Was zeigt dir, dass du für ihn in die richtige Richtung handelst, dass die Wunscherfüllung ihm gut tut?

Richtig – Es ist das Gefühl des dankbaren Annehmens deiner Geschenke! Dazu eine mächtige Übung. Diese Übung darfst du — als Versuch sozusagen ( für Nebenwirkungen wie gute Gefühle, Motivation, Lebensfreude etc. wird nicht gehaftet) — zum Beispiel eine Woche lang – ausprobieren.

Wenn du dich abends ins Bett gelegt hast und zur Ruhe gekommen bist. Du hast das Licht ausgeschaltet und es dir im Bett bequem gemacht. Du bist bereit, jetzt gleich einzuschlafen. Kurz bevor die Gedanken beginnen zu zerrinnen. Denke an die Sache, für die du heute am dankbarsten sein darfst.

Schon nach kurzer Zeit kann es sein, dass du bemerkst, dass du unter immer mehr Möglichkeiten entscheiden musst. Wie würde es sich anfühlen, wenn du mehr und mehr spürst, dass immer mehr von deinen Wünschen erfüllt werden? Wie erfolgreich willst du sein?

Viel Spaß beim Erreichen deiner Ziele!

Ludwig

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