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Wie ein unbekannter Comic-Zeichner ein Medien-Imperium aufgabaut hat

Wer kennt sie nicht: Micky Maus, Donald Duck, Goofy und wie sie alle heißen? Wer hat noch nie einen der zahlreichen Trickfilme gesehen, wer noch nicht von den Disney-Parks zumindest gehört? Auch ein gigantisches Medienimperium trägt den Namen seines Gründers: Disney.

Vom Tellerwäscher zum Millionär? Wie, so stellt sich die Frage, hat ein einzelner Unternehmer es geschafft, solch einen immensen Erfolg zu haben. Wie hat er es geschafft, von einem unbekannten Comic-Zeichner zu einem Medienmogul  zu werden, der sogar beträchtlichen politischen Einfluss ausgeübt hat?

Oder vielmehr anders herum. Was macht ein Mann wie Walt Disney anders als andere Menschen? Wie unterscheidet sich weniger erfolgreiches unternehmerisches Handeln — Handeln überhaupt — von sehr erfolgreichem? Was kann ich persönlich von Walt Disney lernen?

Der Kommunikationstrainer Robert Dilts hat durch das Analysieren von Disneys unternehmerischen Handelns die so-genannte Walt-Disney-Methode (auch Walt-Disney-Strategie genannt; im englischen Sprachraum Disney method) entwickelt. Dies ist eine Kreativitäts-Methode, die auf einem Rollenspiel basiert, bei dem eine oder mehrere Personen — völlig voneinander getrennt und nacheinander — ein Problem aus drei unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten und diskutieren.

  1. Der Träumer ist subjektiv orientiert und enthusiastisch, enthält sich aber eines praktischen Urteils zu einer Idee oder Analyse.
  2. Der Realistnimmt einen pragmatisch-praktischen Standpunkt ein, entwickelt Aktivitätenpläne und untersucht die notwendigen Arbeitsschritte, -mechanismen und Voraussetzungen.
  3. Der Kritiker fordert heraus und prüft die Vorgaben der anderen. Ziel ist konstruktive und positive Kritik, die mögliche Fehlerquellen identifizieren hilft.

Das Geheimnis des Erfolgs ist hier nicht nur der spielerische Umgang mit den unterschiedlichen Blickwinkeln sondern insbesondere die strickte Trennung der einzelnen Positionen. Der Realist und vor allem der Kritiker schweigen, während der Träumer träumt, und umgekehrt.

Praktische Übungen bzw. Beispiele zu den einzelnen Positionen werden demnächst in einer lockeren Folge veröffentlicht.

Viel Spaß beim Erreichen deiner Ziele!

Ludwig

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