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Archiv für Januar, 2009

Die Wahrheit über die Krise

31. Januar 2009

Wieder einmal ein Wort des Jahres, oder ist es das Unwort des Jahres 2008 (folgende?) – die Krise.

Ja, wir stecken in der Krise! In der globalen Finanzkrise, in der US-Immobilienkrise (die möglicherweise auf Deutschland ausgreift), in der automobilen Absatzkrise, der Arbeitsmarktkrise. Und was ist eigentlich mit der Krise meines Aktiendepots oder meiner Beziehungs-, meiner Midlife-Krise? Wir stecken in der Krise, die Krise hat uns fest im Griff.

  • Ich bin ein unglücklicher, kranker, glückloser Mensch!
  • Ich bin depressiv, traurig, melancholisch!
  • Ich bin nicht selbstbewusst, ich bin unordentlich und ein schlechter Koch!
  • Ich bin unsportlich, erfolglos, bin nicht liebenswürdig oder liebenswert!

Ich möchte in diesem Zusammenhang einmal ganz naiv fragen: Darf die Krise das überhaupt? Wer hat ihr das eigentlich erlaubt? Und woher weißt du, dass sie das kann?

Wenn wir auf den griechischen Ursprung des Begriffs  Krise (von krínein = trennen und krísis = Entscheidung, entscheidende Wendung) zurückgehen, wird klar, dass die Krise keinen Zustand beschreibt. der uns quasi gefangen hält. Sie ist vielmehr der  Höhe- und damit Wendepunkt einer Herausforderung bzw. Entwicklung, wenn sich eine Person Hindernissen auf dem Weg zur Erreichung wichtiger Lebensziele oder bei der Alltagsbewältigung gegenübersieht und diese nicht mit den üblichen Problemlösungsmethoden bewältigen kann. Dass es sich hierbei um einen Wendepunkt gehandelt hat, wird jedoch oft erst klar, nachdem die Krise abgewendet oder beendet wurde.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass das chinesische Wort für Krise einerseits zwar eine Gefahr meint, andererseits jedoch Gelegenheit, Chance.Wenn eine Krise also  bisherige Erfahrungen, Normen, Ziele und Werte in Frage stellt, dann wird sie zu dem Zeitpunkt, an dem das Lernen neuer Strategien am wahrscheinlichsten wird. Sie ist der allerbeste Zeitpunkt, etwas völlig neues auszuprobieren!

Einzige Voraussetzung bei der Nutzung der Krise als Lebenschance ist ein Schritt, eine Bewegung. Wer sich unbeweglich fühlt, bewegungsunfähig, gefesselt oder sogar gelähmt, wer das Gefühl hat, etwas oder jemand habe ihn im Griff, bleibt in diesem nicht so guten Gefühl stecken. Wie lässt sich das Gefühl, das ja jeder kennt, anders verstehen. Wie lässt es sich als Botschaft unseres inneren Ichs verstehen?

Ich fühle mich (bis) gerade jetzt nicht so gut – physisch oder psychisch. An welcher Stelle tritt dieses nicht so positive Gefühl besonders prägnant auf? Was in meinem Leben verstärkt das Gefühl, in welchen Situationen fühle ich mich besser. Was sagt mir das über meine derzeitigen Lebensumstände? In welche neue Richtung will ich mein Leben lenken, so dass ich mich weg bewege von den Umständen, die mir bis jetzt ein nicht so gutes Gefühl gegeben haben. Welches ist die Richtung in der die guten Gefühle liegen? Was ist der erste kleine Schritt, der mich in die Richtung bewegt, in der die guten Gefühle auf mich warten?

Was hast du gerade getan? Genau, du hast einen vermeintlichen Zustand in einen Prozess verwandelt, einen Prozess, den du steuern kannst, der veränderbar ist. Du bist wieder am Steuerruder, du bestimmst, wohin das Schiff fährt. Sollte dein Radar oder dein Sonar dir später wieder melden: Dieser Kurs fühlt sich nicht so gut an, wie er es sollte, dann wirst du ihn wieder aktiv korrigieren. Jetzt bist du flexibel und frei in deinen Entscheidungen und Handlungen.

Und wenn du zurück blickst, zurück auf deine Krise, dann darfst du dankbar sein. Dankbar für die Möglichkeit, dich wieder neu auszurichten, Neues zu lernen, etwas zu tun, von dem du nie gedacht hast, dass du es je tun würdest. Wann hast du genau das das letzte mal erlebt?

Viel Spaß beim Erreichen deiner Ziele!

Ludwig

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Erreichung unseres Ziels bzw. der Teilziele lässt sich sinnlich wahrnehmen bzw. überprüfen

30. Januar 2009

Gestern habe ich mit einem Bekannten über den erfolgsblog.com gesprochen und über die Blogserie zum Thema Ziele. Nach einer für mich sehr lehrreichen Diskussion über die Findung und Formulierung von Zielen — von wohlgeformten Zielen — hat er mir eine wichtige Frage gestellt. Diese Frage hat mich sehr gefreut, denn genau dieser Punkt wird beim Thema Ziele oft vergessen.

Wenn man das Leben, wie es die Schriftsteller der Romantik zum Beispiel getan haben, als eine Reise auffasst, eine ewige Wanderschaft so lange das Leben dauert, ist eines eigentlich völlig klar. Man kommt durch verschiedene Landschaften, die unterschiedliche Strukturen haben. Man durchwandert lichte oder finstere Wälder und saftige grüne Wiesen. Schroffe Gebirge und anmutige Täler. Man kommt an blauen Seen vorbei, einladend warm vielleicht oder kalt und tief. An stillen oder auch einmal an rauschenden Flüssen oder am Meer. Die Sonne glitzert auf den Wellen, es riecht nach Salzluft — irgendwie.  Faszinierende, bunte Städte liegen am Weg und stille romantische Dörfer. Eine ganze Welt eben, die du mit all deinen Sinnen aufnehmen, sehen, hören, riechen, schmecken kannst und du weißt, was du fühlst, wenn du daran denkst.

Aber zurück zur Frage meines Bekannten. Zurück zu einem der entscheidenden Kriterien, die du beachten willst, wenn du ein Ziel wohlgeformt formulierst.Woher weißt der Wanderer eigentlich, dass er angekommen ist? Woran erkennst du, dass du dein Ziel erreicht hast? Du weißt jetzt bestimmt schon, dass die Lösung in der für dich richtigen Formulierung deiner Ziele liegt.

Wenn du dir nämlich vorgestellt hast, wie es sich anfühlen wird, was du siehst und hörst, wenn du dein Ziel erreicht hast. Wenn du dir das wieder und wieder vorgestellt hast. In das Gefühl hineingegangen bist. Dich voll auf deine Ziele eingelassen hast. Dann ist das Gefühl vom Bereits-erreicht-haben nicht etwa wie ein Fremder für dich sondern ein lieber alter Bekannter von dir. Wenn du ihn dann einmal auf deinem Weg triffst, wirst du ihn sofort erkennen. Du weißt, dass er es ist. Dein Gefühl weiß es.

Schon in der Ferne wirst du ihn unter allen anderen erkennen und du kannst immer sicherer, immer schneller auf ihn zulaufen. Bis du ihn erreicht hast, ihm die Hand gibst, ihn vielleicht umarmst.

Viel Spaß beim Erreichen deiner Ziele.

Ludwig

Allgemeines, Motivation und Definition von Zielen

Unser Ziel ist ökologisch und damit situationsspezifisch angemessen

28. Januar 2009

Häufig steht unserem Ziel ein ganz kleines Hindernis im Weg, das sehr schnell und sehr leicht aus dem Weg geräumt werden kann. Angst. Es gibt verschiedene Ängste, die wir manchmal erzeugen um uns am Erreichen von Zielen zu hindern: Es gibt zum Beispiel die Angst, dass etwas schief gehen könnte. Mit dieser Angst soll sich ein anderer Eintrag beschäftigen. Jetzt soll es um eine andere Angst gehen. Um die Angst, dass wir erfolgreich sein könnten.

Bei Ökologie denkt heute eigentlich jeder an Umwelt- und Naturschutz, an einen sorgsamen und sparsamen Umgang mit den Ressourcen der Welt. Willst du wissen, ob diese Begriffserklärung etwas mit dem Thema Ziele zu tun hat?  Stell dir doch als Beispiel einmal die folgenden Situationen vor.

Ein Bankangestellter möchte mehr Verantwortung übernehmen, bildet sich stetig fort. Doch mit der Zeit muss er feststellen, dass sein Arbeitgeber ihn nicht weiterkommen lässt. Er zieht die Konsequenz und macht sich selbstständig.

Eine Frau stellt fest, dass  in ihrer Beziehung etwas fehlt. Sie versucht lange Zeit es mit dem Partner bzw. beim Partner zu finden, doch es gelingt ihr nicht. Sie macht sich die Entscheidung sehr schwer, aber letztendlich trennt sie sich.

Oder du bekommst ein Angebot für eine neue Stelle. Eine Beförderung, ein neuer Arbeitsplatz — diese Stelle befindet jedoch sich in einer anderen, weit entfernten Stadt. Wie wirst du dich entscheiden?

Was haben die drei Ereignisse gemeinsam? — Ja, sie verändern nachhaltig das Leben der genannten Beteiligten. Sie tangieren aber auch das Leben anderer. Die Beziehung zu den Kollegen und Freunden, zum Partner, der Familie, den Kindern, etc. Wie stehe ich also zu den Konsequenzen, wenn ich mich so oder auch genau anders entscheide. Welche Veränderungen bedeutet die Entscheidung für die anderen Facetten meines Lebens?

Aber was haben diese Beispiele mit Zielfindung bzw. Formulierung zu tun? Sie sind eben nur Beispiele für Entscheidungen, vor die uns das Leben stellen kann. Entscheidungen über Chancen, die uns das Leben bietet, die wir nur mehr oder weniger angestrebt haben. Wenn wir Ziele formulieren, streben wir jedoch aktiv zu diesen Chancen hin. Wir definieren sie und materialisieren sie dadurch erst. Selbstständigkeit. Eine erfüllte Partnerschaft. Erfolg im Beruf.

Es ist eine gute Idee, wenn du deine Ziele dahingehend überprüfst, ob auch die Konsequenzen der Zielerreichung, wenn du sie dir vorstellst, schöne Bilder machen, gute Gefühle. Ob sie auch für die anderen wichtigen Teile deines Lebens passen, für das soziale Umfeld, das dir wichtig ist. Wenn du nämlich ein schlechtes Gefühl hast, während du dir vorstellst, dein Ziel erreicht zu haben, wirst du unbewusst die Zielerreichung sabotieren.

Wenn du einmal in Ruhe darüber nachdenkst, fällt dir bestimmt auch ein Beispiel aus deinem Leben ein, wo es einmal so war. Ab jetzt kannst du mit dem Ökologiecheck eine solche Selbstsabotage leicht vermeiden.

Kannst du dir vorstellen, von deinem Ziel geradezu angesaugt zu werden? Kannst du dir vorstellen, dass du im Erreichen deiner Ziele mit deinen Ressourcen schonend und mit deiner Umgebung achtsam und respektvoll umgehst. Dass du schon ein gutes Gefühl hast, wenn du nur daran denkst? Erinnerst du dich nicht schon jetzt an eine solche Situation aus deinem Leben?

Viel Spaß beim Erreichen deiner Ziele!

Ludwig

Allgemeines, Motivation und Definition von Zielen

Unser Ziel hat eine angemessene Größe 2

28. Januar 2009

Wenn du einmal die Entwicklung eines Babys betrachtest, wirst du — gleich auf den ersten Blick — etwas feststellen. Zum Beispiel ist es doch so, dass ein Neugeborenes zunächst nur auf dem Rücken liegen kann, sich später auf den Bauch dreht und irgendwann beginnt zu krabbeln.

Irgendwie ist das doch genauso wie beim Kochen, eigentlich eher beim Backen — Nur für die Profis: Gerade beim Backen sind nicht nur die Zutaten und ihre Qualität wichtig sondern auch die Reihenfolge, in der du die Zutaten zusammenmengst und vor allem die genaue Menge.Also für alle Koch- bzw. Backmuffel: Ein leckeres  und wohlschmeckendes Gericht ist eine komplexe Herausforderung!Ein bisschen zu viel Mehl, ein wenig zu wenig Milch … aber zurück zu unserem Beispiel mit dem jungen Erdenkind.

Stell dir doch einmal vor, du wärst wieder ein Säugling und würdest auf dem Boden liegen — auf dem Rücken. Und nach oben schauen. Nach oben zu den Erwachsenen. Schau dir an, was die schon alles können. Sitzen, stehen, ja sogar gehen und laufen, springen. Alles mögliche! Und was kannst du bereits jetzt? Ganz genau, nichts davon! Jetzt bist du ja in Wirklichkeit bereits erwachsen und weißt, dass es für dich letztendlich kein Problem war, das alles zu erlernen. Und damals, was war dein vorherrschendes Gefühl? Ganz genau! Es war das absolute Vertrauen, dass du alles das erreichen wirst, was deine Eltern, alle anderen Menschen können.

Stell dir vor, du hättest damals in der selben Struktur gedacht, in der du heute — bis jetzt — Herausforderugnen angegangen bist — Zumindest gefühlt große Herausforderungen. Genau! Du würdest — nur noch bis jetzt — von ganz unten, vom Boden, nach ganz oben blicken, zu all den Menschen, die es geschafft haben, was du dir bis jetzt nur wünschen kannst. Und was würdest du denken? —- Ganz genau!

Und während du dich erinnerst, auf welche Weise du bereits viele komplexe und anspruchsvolle  Ziele erreicht hast: Deinen Schulabschluss, den Führerschein, Schubänder zubinden, [beliebigs Ziel] — fällt dir jetzt bestimmt schon ein, wie du diejenigen Ziele erreichen wirst, die du dir in letzter Zeit — oder eigentlich immer schon — vorgenommen hast! Leicht, schnell, wie selbstverständlich. Die Ziele, die du ab jetzt Schritt für Schritt erreichen wirst.

Welchen Schritt und ist er noch so klein, kannst du also bereits jetzt als ersten machen, der dich deinem Ziel ein Stückchen näher bringt. Welche Zutaten wirst du verwenden? In welcher Menge? Welches wird die optimale Reihenfolge sein?

Viel Spaß beim Planen und Erreichen deiner Ziele!

Ludwig

Allgemeines, Motivation und Definition von Zielen

Bitten und Danken

23. Januar 2009

Selbstverständlich!

Ich habe oft das Gefühl, dass ich in einer Welt lebe, in der alles selbstverständlich zu sein scheint. Selbstverständlich bin ich gesund, selbstverständlich habe ich soziale Kontakte und Beziehungen, selbstverständlich verdiene ich Geld. Alles scheint selbstverständlich. Ist ja auch richtig so für einen Menschen, der im Leben steht, der beruflich und privat erfolgreich und glücklich ist.

Aber wie sieht es damit aus?

Selbstverständlich grüßt mich meine Kollegin freundlich, selbstverständlich bietet mir ein Freund Hilfe an, fragt mich, ob ich etwas mit ihm unternehmen will. Selbstverständlich zeigt mir meine Mutter, dass sie stolz auf mich ist, selbstverständlich zeigt mir meine Partnerin, dass sie mich liebt.

Wie selbstverständlich will ich meine Welt sehen?

Mein Großvater hat einemal in einem Gespräch zu mir gesagt: Ihr versteht Selbstständigkeit und Freiheit falsch! Schneidet euch nicht von eueren Mitmenschen ab, ihr seid ein Teil vom Ganzen. Wollt ihr wirklich niemanden um etwas bitten, niemandem danken? Wisst ihr nicht, wie gut es sich anfühlt, wenn ein Wunsch von dir erfüllt wird, wenn du jemandem helfen kannst, ihn unterstützen?

Wenn du — sehr bald — gespürt haben wirst, wie unglaublich schön sich die Emotion Dankbarkeit anfühlt, wirst du dich vieleicht nicht mehr erinnern, wie es einmal war, als alles noch irgendwie selbstverständlich war. Genieße den Zauber dieser beiden magischen Worte: Bitte und Danke.

Viel Spaß beim Erfolg!

Ludwig.

Allgemeines

Unser Ziel hat eine angemessene Größe

21. Januar 2009

Wann hast du das letzte Mal gedacht, das, woran ich denke, was du mir vorschlägst, ist schon richtig. Das klingt logisch, einsichtig, ist nachvollziehbar, ist anzustreben. ABER, es ist einfach viel zu viel, zu groß, zu schwer. Das schaffe ich NIE!

Gestern habe ich einen Bericht gesehen über eine Familie, die ihre Heizung von Gasversorung auf Holz-Pellets umgestellt hat. Abgesehen davon, dass diese Art des Heizens wohl sowohl ökonomisch als auch ökonomisch sinnvoll ist, hat mich doch zunächst mal folgendes  nachdenklich gemacht. Man braucht Brennstoff, die Pellets und zwar eine ganze Menge. Ganz schön schwer!

Andererseits gibt es auch den Fall, dass das Ziel darin besteht, jeden Tag die Zähne zu putzen, die Unterwäsche regelmäßig zu wechseln, in Zukunft 10% Trinkgeld zu geben, meinem Partner, meinen Mitarbeitern meine Wertschätzung mitzuteilen – oder ähnliches.

Was haben beide Aspekte gemeinsam? — das Ziel ist nicht motivierend! — Der Grund — die Ziele sind entweder zu groß, zu schwer zu erreichen, zu weit entfernt oder sie sind einfach zu klein, zu leicht erreichbar. Gott sei Dank sind die Pellets in Säcke verpackt. Zum Glück sind diese Säcke genau so schwer, dass ich sie …

Ein “mittleres Anforderungsniveau” motiviert am meisten, sagen die Psychologen. Das Ziel muss fordern, wirklich fordern. Es muss jedoch auch als wirklich erreichbar erscheinen. Du musst dir sicher sein, dass du es erreichen kannst.

Was ist also die Lösung? Eigentlich weißt du es schon — Ein zu großes Ziel wird unterteilt — in kleinere Teilziele. Zu kleine werden aufgezogen, in wirklich anzustrebende, in erstrebenswerte, in motivierende.

Willst du nicht auch stolz auf dich sein!

Viel Spaß beim Erreichen deiner Ziele.

Ludwig

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Unser Ziel wird sinnesspezifisch klar konkretisiert

21. Januar 2009
  • Wärst du gerne berühmt,  erfolgreich, beliebt, selbstbewusst, glücklich oder vielleicht sogar selbstständig?
  • Wärst du gerne unabhängiger, könntest deine Zeit eigenständiger einteilen oder deinen Erfolg zielstrebiger verfolgen?
  • Oder hättest du lieber eine gute Beziehung, eine schöne Wohnung, einen interessanten Urlaub?

Alle diese Ziele haben eines gemeinsam — na? — genau. Mein Freund Richard würde sagen, man kann sie nicht in ein Wägelchen legen. Also kann man sie nicht suchen und, sollte man sie trotzdem zufällig gefunden haben,  kann man sie auch nicht einfach mitnehmen. Sie sind einfach noch zu abstrakt bzw. zu wenig konkret.

Wie wäre es, wenn du dir  — gerade jetzt — vorstellen würdest, dass du, schon wenn du morgens aufwachst, beginnst, Pläne zu schmieden für den Tag, für die nächste Woche, das nächste Jahr, usw.

Richard hat mir einmal erzählt, dass er bei seinem letzten Autokauf etwas unglaublich Lustiges erlebt hat. Er hat sich den Prospekt für sein Lieblingsauto geholt, hat im Internet recherchiert und sich mit seinen Freunden über dieses Modell unterhalten. Über Form und Farbe, die Power und den vollen Klang des Motors und wie es sein müsste, wenn der Wagen voll anzieht und er von dessen schierer Kraft in die Sitze gedrückt würde.

Und dann ist es passiert. Plötzlich sieht Richard überall sein Auto-Wunsch-Vorstellungs-Modell. Auf der Straße. In der Fernsehwerbung. In Filmen. Und in der Werbung. Offensichtlich hatte er, wie meine Mutter sagen würde, nichts mehr anderes im Kopf als sein neues Auto – typisch!

Als er sich beim Autohändler dann genau sein Traumauto gönnen wollte, sieht er plötzlich, dass der Verkäufer seltsam geformte Nasenlöcher hatte. Oje – bitte nicht das selbe Spiel wie mit dem Auto!

Wenn du willst, stelle dir doch jetzt einmal DEIN ZIEL vor. Versuche zu sehen — was sehen wirst — wenn du es erreicht hast. — Lass dir Zeit — nicht so schnell. Was wirst du hören? — Was wirst du fühlen. Kannst du schon jetzt den Geruch, den Geschmack erkennen.

Kannst du dein Ziel jetzt begreifen?

Viel Spaß mit deinem Erfolg!

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Unser Ziel beinhaltet keine Vergleiche

18. Januar 2009

Was würdest du denken,

  • wenn ein Bergsteiger versuchen würde möglichst weit vom Parkplatz am Fuß des Berges wegzukommen,
  • ein Marathonläufer dir sagen würde, er erreiche das Ziel am besten, wenn er ganz schnell von der Startlinie weglaufe.

Viele Menschen würden sagen, dass es motivierender ist, wenn du an das Erreichen deines Zieles denkst. Wenn du dir vorstellst, was du siehst, was du hörst, was du fühlst, wenn du es bereits erreicht hast. Deshalb hast du dein Ziel ja auch bereits positiv formuliert und deshalb wirst du dich bzw. dein Ziel auch nicht mit anderen oder mit anderem vergleichen.

Du willst nämlich sicher nicht

  • schlanker als deine Bekannten,
  • erfolgreicher als deine Eltern, oder
  • glücklicher als irgendjemand anderes sein!

Du willst bestimmt vielmehr

  • genau deine Traumfigur haben, dich in deinem eigenen Körper wohl fühlen,
  • genau den Erfolg, in genau dem Bereich, auf genau die Art erreichen und
  • genau auf die Weise glücklich sein, die dir und nur dir entspricht.

Die ganz deine eigene ist. — Die nicht abhängig oder gesteuert von anderen oder deren Meinung ist. — Die du alleine definierst. — Und die deshalb ganz alleine dir gehört.

Natürlich kann der Erfolg anderer dich aufrütteln und motivieren. “Wenn der oder die das schaffen, kann ich das auch!”

Trotzdem, wenn du erst einmal damit angefangen hast, dich – auf jeden Fall bereits mental – auf deine Ziele zuzubewegen, auf die Ziele, die endlich deine eigenen sind, dann wirst du dir schon bald — vielleicht bereits jetzt — nicht mehr vorstellen können, dass es einmal eine Zeit gegeben hat, in der du — zuerst — in das Geschenkpäckchen der anderen geschaut hast, bevor du bemerkt hast, welche Geschenke für dich möglich sind

Viel Spaß beim Erfolg!

Ludwig

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Bis 1000 zählen

18. Januar 2009

Hast du schon einmal bis 1000 gezählt? Nein, wirklich, von 1 bis 1000.

Ich habe es gerade probiert. 1.. 2.. 3.. 4… so schnell oder langsam zählen wie man will. Zunächst hatte ich ja eine sehr simple, vielleicht sogar stupide Aufzählung von Zahlen erwarten. Wie schwer kann es schon sein? Jeder kann doch bis 1000 zählen. Dauert grob geschätzt so 900 Sekunden (=15 Minuten).

Aber glaube mir, so ist das nicht ganz. 33… 34… 35… Man könnte es vielleicht als einfache Meditationsübung bezeichnen. Und ich möchte fast wetten, wenn du nicht schon Erfahrungen mit Meditation hast, könnte der Effekt erstaunlich sein.

Bis 100 geht es jedenfalls relativ geradlinig. … 60 … 83 … 100! 101, 102…

Irgendwann in den dreistelligen Zahlen könnte es plötzlich etwas zäher werden. Eine Mischung aus Langeweile und ablenkenden Gedanken könnte sich breit machen. Ich wollte doch noch dies und das erledigen, morgen wird auch wieder so ein Tag und gleich muss ich noch…

Weiter zählen. 165, 166, 167… Alle möglichen Gedanken, Bilder und Stimmen können wie aus dem Nichts auftauchen. Gedanken an aktuelle Ereignisse, an schöne Erinnerungen aus dem Urlaub, an zukünftige Ereignisse… Die Gedanken wandern irgendwo hin, man verliert sich ein wenig. Oh, draußen landet irgendwo ein Hubschrauber…

Bis mir wieder einfiel, dass ich ja eigentlich zähle. Wo war ich jetzt? Bin ich nicht eben von 359 auf 370 gesprungen? Naja, weiter zählen, jetzt bin ich schon über ein Drittel durch…

Kurze Zeit später, das gleiche Spiel. Statt einfach, linear und mechanisch wandelt sich das Zählen zu einer Achterbahnfahrt mit lauter Kurven, Schlaglöchern und Umwegen. Ich musste kurz aufstehen um weiter zu zählen. Und mich gleich wieder hinsetzen. Was kam nach Fünfhundertneunundsiebzig? Fünfhunderteinundneunzig? Fast geschafft.

Dann, kurz vorm Ende der Endspurt. Nur noch 100 Zahlen. 901, 902… 955… 999 und 1000! Ha, geschafft!

Wetten, dass du etwas erstaunliches lernst wenn du es selbst ausprobierst?

Ich habe beispielsweise gemerkt, wie groß 1000 ist. Dass ich 1000 nicht als Ganzes erfassen kann, ich musste für mich einzelne Zählabschnitte bilden. Vielleicht habe ich mehr Respekt vor 1000 bekommen, vielleicht auch die Gewissheit, dass selbst das erreichbar ist. Und was wohl erst bei 2000 passieren könnte…

Meditatives ,

Unser Ziel ist mit Hilfe unserer Ressourcen erreichbar

15. Januar 2009

Wenn du unterwegs, auf deiner Reise bist und dein Ziel positiv formuliert hast, wo liegt dann die nächste Herausforderung, die es zu meistern gilt? Diese Herausforderung wartet an einer Stelle, die du zunächst nicht vermutet hättest – aber Herausforderungen haben einen großartigen und einmaligen Vorteil – sie fordern uns heraus …

Ich will erreichen, dass mein Vorgesetzter meine Leistung wahrnimmt.

Ich will erreichen, dass meine Mitarbeiter motivierter sind.

Ich will erreichen, dass meine Mitmenschen mich mehr beachten.

Ich will erreichen, dass mein Partner mich endlich liebt.

Ich will, dass andere

Wer kennt sie nicht, diese Art von Zielformulierungen? Aber wo liegt der Fehler, wo gebe ich die Initiative aus der Hand? Wo mache ich meinen Erfolg abhängig vom Handeln, von der Reaktion der anderen? Wo werde ich gelebt, statt zu leben, zu gestalten, zu handeln?

Diese Formulierungen, die eine externale Reaktion erreichen wollen, haben ein einfaches Prinzip, das ich hier einmal hinterfragt wissen möchte.

Was kannst du leichter verändern – das, was im ICH liegt, oder die Welt?

Es gibt Menschen, die die Antwort auf diese Frage, die selbst die Frage für  banal halten könnten. Du kennst diese Menschen und weißt – ja – jedes Kind weiß die Antwort.

Und während du überlegst, was in dir passieren würde, wenn du konsequent und stets die Verantwortung für dein Handeln übernehmen würdest. Wenn die Anderen diejenigen werden, die mit deinem Handeln konfrontiert, überrascht, erfreut werden – wie sehr kannst du dann genießen, dass du dein Leben in deiner Hand spürst?

Viel Spaß und Freude beim Übernehmen von Verantwortung!

Ludwig

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